Lukas 10:35-37

Weihnachten im Schuhkarton


Mit kleinen Dingen Großes bewirken

Häufige Fragen zum Namenswechsel

1. Frage: „Werden die Kinder durch ,Weihnachten im Schuhkarton' zwangsmissioniert – manipuliert ihr die Kinder durch den Schuhkarton, Christ zu werden?“

Kinder sind unsere Zukunft, und zwar auf der ganzen Welt. Und oft sind sie wehrlos und benachteiligt und von vielem Guten ausgeschlossen. „Weihnachten im Schuhkarton“ beschenkt Kinder in äußerst prekären Lebenssituationen. Oft haben diese Kinder noch nie in ihrem Leben ein Weihnachtsgeschenk oder überhaupt ein Geschenk erhalten. Wir schenken gänzlich bedingungslos. Im Rahmen der Verteilung bieten unsere Partner vor Ort ein Heft mit Bibelgeschichten an. Die Kinder können das annehmen, müssen es aber nicht. Wo es nicht in den religiösen oder kulturellen Kontext passt oder gar die Kinder oder deren Betreuer gefährden würde, sehen unsere Partner davon ab.

2. Frage: „Wird mit meinen Spendengeldern Samaritan’s Purse USA unterstützt?“

Wir verwenden die uns anvertrauten Ressourcen verantwortungsvoll. Dabei legen wir großen Wert auf Transparenz, Effizienz und Nachhaltigkeit. Samaritan’s Purse e.V. ist ein eigenständiger deutscher Verein mit Sitz in Berlin. Die operative Arbeit des Vereins wird von der Berlinerin Sylke Busenbender verantwortet. Der Verein ist gemeinnützig, unterliegt deutschem Vereins- und Steuerrecht, und die zweckentsprechende Verwendung der Spendengelder wird streng kontrolliert. Seit 2003 ist der Verein durchgängig Inhaber des DZI-Spendensiegels.

Durch einen – kostenfreien – Lizenzvertrag sind wir in das internationale Netzwerk von Samaritan’s Purse eingebunden, dessen Präsident Franklin Graham ist. Samaritan’s Purse International hat Partner in Kanada, Großbritannien, Australien/Neuseeland und Deutschland. Viele, aber nicht alle unsere Projekte sind von Samaritan’s Purse International entwickelt worden. An diesen Projekten arbeiten in der Regel mehrere der Partner gemeinschaftlich, immer jedoch entsprechend dem jeweils nationalen Vereinsrecht. Die Einzelheiten zu den Projekten unseres deutschen Vereins kann man auf unserer Website nachlesen.

3. Frage: „Wie eng ist die Beziehung von Samaritan's Purse e. V. zu Franklin Graham / Donald Trump?“

Samaritan’s Purse e.V. ist ein eigenständiger deutscher Verein mit Sitz in Berlin. Die operative Arbeit des Vereins wird von der Berlinerin Sylke Busenbender verantwortet. Der Verein ist gemeinnützig und unterliegt deutschem Vereins- und Steuerrecht. Er wirbt eigenständig Spendengelder und andere finanzielle Mittel ein. Durch einen – kostenfreien – Lizenzvertrag sind wir in das internationale Netzwerk von Samaritan’s Purse International eingebunden, dessen Präsident Franklin Graham ist. Samaritan’s Purse International hat Partner in Kanada, Großbritannien, Australien/Neuseeland und Deutschland. Viele, aber nicht alle unserer Projekte sind von Samaritan’s Purse International entwickelt worden. An diesen Projekten arbeiten in der Regel mehrere der Partner gemeinschaftlich, immer jedoch entsprechend dem jeweils nationalen Vereinsrecht. Die Einzelheiten zu den Projekten unseres deutschen Vereins kann man auf unserer Website nachlesen.

4. Frage: „Bereits in den vergangenen Monaten gab es besonders für ehrenamtliche ,Weihnachten im Schuhkarton'-Mitarbeiter viele Veränderungen - welche weiteren Änderungen ergeben sich durch den Namenswechsel?“

Durch den Namenswechsel gibt es nur wenige Veränderungen bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Der Name der Geschenkaktion bleibt erhalten. „Weihnachten im Schuhkarton" lebt von dem großartigen und oftmals langjährigen Engagement unserer rund 10.000 Ehrenamtlichen. Und wir wollen Jahr für Jahr noch weitere Freiwillige für diese Arbeit und auch unsere anderen Projekte begeistern. Da die Ressourcen von Freiwilligen begrenzt sind, legen wir Wert darauf, den persönlichen Kontext unserer vielen Ehrenamtler nicht zu überfordern, weder in zeitlicher Hinsicht noch finanziell. Künftige organisatorische Veränderungen unserer Arbeit sind deswegen darauf ausgerichtet, Begabungen von Ehrenamtlichen zu fördern und sie dementsprechend einzusetzen. Auf diese Weise wird ehrenamtliches Engagement zu einer Bereicherung im eigenen Leben und zu einem Segen für viele Kinder.

5. Frage: „Steht Franklin Graham hinter der Politik von Donald Trump? Inwiefern unterstützt er Trump (finanziell)?“

Samaritan’s Purse International ist ein internationales Hilfswerk mit dem Anliegen, Menschen in Notsituationen unabhängig von ihrer Hautfarbe, Religion und Kultur zu helfen. Dies entspricht auch unseren Anliegen. Franklin Graham ist Präsident von Samaritan’s Purse International und weiß sich diesem Anliegen ebenfalls in höchstem Maße verpflichtet.
Gleichzeitig ist Franklin Graham jedoch auch Mitglied einer Familie, deren Repräsentanten seit vielen Jahrzehnten als geistliche Berater und Mentoren für viele amerikanische Präsidenten (Demokraten und Republikaner) tätig waren, ohne dass es deswegen zu einer Verflechtung zwischen Samaritan’s Purse und politischen Organisationen der USA gekommen wäre. Ganz besonders trifft dies auf den Vater Franklins, Billy Graham, zu, dessen Nachfolge Franklin angetreten hat.

6. Frage: „Manche Äußerungen von Franklin Graham werden von Kritikern als islamfeindlich und homophob bewertet – inwiefern wirkt sich das auf die Auswahl der Empfangsländer aus bzw. der Spendenempfänger?“

Samaritan’s Purse e. V. lindert im Auftrag von Jesus Christus Not. Wie der barmherzige Samariter bringen wir Menschen die bedingungslose und unbegrenzte Liebe Gottes näher. Hilfeleistung lassen wir denjenigen zukommen, die sie am dringendsten benötigen. Es spielt keine Rolle, ob die Empfängerkinder der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ in streng muslimisch geprägten Ländern leben, oder ob die Opfer einer Katastrophe hinduistischen Glaubens sind. Entscheidend für die Zuwendung ist das Maß der Not, in die sie geraten sind.

7. Frage: „Warum wird Geschenke der Hoffnung zu Samaritan’s Purse?“

Viele Projekte, die wir unterstützen, sind Projekte, die von Samaritan’s Purse ins Leben gerufen wurden. So ist die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Teil der weltweiten Aktion „Operation Christmas Child“ – einem Arbeitszweig von Samaritan’s Purse. Hierzu gibt es klare vertragliche Regelungen, die es bislang Geschenke der Hoffnung erlaubt haben, entsprechende Lizenzen zu nutzen.

Samaritan’s Purse ist ein Netzwerk mit hoher internationaler Reputation auf dem Gebiet der Katastrophenhilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Der Charity Navigator bewertet die Organisation seit 2000 fast durchgehend mit vier von vier Sternen. 

Um von den großen Erfahrungen und dem hohen internationalen Renommee noch stärker zu profitieren, hat Geschenke der Hoffnung analog zu den anderen internationalen Netzwerkpartnern beschlossen, den Vereinsnamen Samaritan’s Purse zu übernehmen.

Um die Verständlichkeit im deutschsprachigen Raum dennoch sicherzustellen, führen wir den Beinamen „Die barmherzigen Samariter“. Der Name der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bleibt auch künftig unverändert.

8. Frage: „Müsst ihr alles machen, was Samaritan’s Purse International sagt? – Verliert ihr eure Selbständigkeit?“

Wir teilen das Anliegen und die Vision von Samaritan’s Purse, im Auftrag Jesu Christi Menschen in Notlagen ungeachtet ihres nationalen, kulturellen oder religiösen Hintergrundes zu unterstützen. Die Ziele beider Organisationen sind identisch, mit unterschiedlichen Ausprägungen in Abhängigkeit vom jeweiligen kulturellen Kontext. Samaritan’s Purse e. V. ist und bleibt ein eigenständiger Verein mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten, die sich aus deutschem Recht ergeben.

Wir schärfen unser christliches Profil und machen die Kooperation mit den US-amerikanischen und den anderen internationalen Partnern durch einen einheitlichen Außenauftritt sichtbarer als bisher. Wir profitieren von den immensen Erfahrungen unseres amerikanischen Partners.

Der größte Schwerpunkt der Aktivitäten der US-Partnerorganisation liegt in der inländischen Katastrophenhilfe. Die USA werden jährlich von einer Vielzahl schwerer Stürme oder anderer Katastrophen wie Waldbränden heimgesucht, die viele Menschen in existenzielle Not stürzen. Analog dazu werden auch wir unser Engagement in Deutschland verstärken.

9. Frage: „Ist Missionieren das Hauptziel der Verteilung der Schuhkartons?“

Materielle Hilfe alleine verändert selten nachhaltig zum Besseren. Das christliche Menschenbild und der christliche Glaube bringen Hoffnung, Mut und Perspektive zu den Menschen. Eltern erkennen, dass es Sinn macht, Kinder in die Schule gehen zu lassen, Männer erkennen, dass Frauen gleichviel Wert sind wie sie selbst und vieles mehr. Hunderte von Geschichten aus Empfängerländern bestätigen genau das. Niemals darf es jedoch um ein „Muss“ gehen, sondern um ein Angebot. Christliche Mission ist eine Einladung.

 

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10. Frage: „Ich fühle mich durch den englischen Namen ausgegrenzt...“

Respekt, Wertschätzung und Mitgefühl sind nicht Werte, die wir nur für unseren Außenauftritt auf unserer Webseite veröffentlichen. Sondern sie gelten in gleichem Maße für unser tägliches Miteinander. Unsere Organisation existiert seit 1963, seit 1987 in Berlin. Einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch sehr viele Freiwillige engagieren sich bereits seit Jahrzehnten in unserer Organisation, und zwar sehr erfolgreich und bisher mit wenig Englischkenntnissen. Ganz sicher gibt es Aufgaben, die künftig einen stärkeren Kontakt mit unseren englischsprachigen Partnern erfordern. Und wir haben ganz viele Sprachbegabte in unseren Reihen, die weniger Englisch-affine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen werden. Und im Gegenzug in anderen Fragen selbst Unterstützung erfahren.

 

11. Frage: „Muss man alles machen, was aus Amerika kommt?“

Nein.