Der einzelne Schuh
Ein Schuhkarton enthält nur einen einzigen Schuh. Ein Fehler? Der Karton wird ausgetauscht. Als ein Junge mit nur einem Bein verspätet zur Verteilung kommt, zeigt sich: Das Geschenk war genau für ihn bestimmt. Gott hatte einen Plan.
30 Jahre – 30 Geschichten
Seit 30 Jahren erleben Kinder auf der ganzen Welt durch „Weihnachten im Schuhkarton“ Hoffnung, Freude und Gottes Liebe
Hinter vielen Schuhkartons verbergen sich außergewöhnliche Geschichten von kleinen Wundern, großen Lebensveränderungen und Menschen, die ein Geschenk bis heute nie vergessen haben.


Schätze auf der Müllkippe
Auf der Müllkippe von Addis Abeba erhalten Kinder ihr erstes Geschenk. Zwischen Abfall und Hoffnungslosigkeit entdecken sie: Gott hat sie nicht vergessen.
Das allererste Buch
Im Volk der Chayahuita im Amazonasgebiet Perus erleben Kinder durch „Weihnachten im Schuhkarton“ Freude und hören zum ersten Mal von Gottes Liebe – in ihrer eigenen Sprache. Gemeinsam mit lokalen Partnern wurde das Buch „Das größte Geschenk“ übersetzt und wurde das erste gedruckte Buch, das in dieser Sprache existiert.
Der Schuhkarton auf dem Berg
Tagelang schiebt ein Pastor sein Fahrrad durch die Berge der Philippinen, um Schuhkartons zu Kindern zu bringen. Dort wachsen Gemeinden, die einst mit einer Predigt gegen einen Baum und einem geradezu biblischen Wunder begann.
Mit Kuscheltier im Bunker
Die achtjährige Kira flieht vor dem Krieg in der Ukraine. Eine Kuscheltier-Kuh aus ihrem Schuhkarton und das Vertrauen auf Jesu Liebe begleiten sie bei Luftalarm in den Bunker.
Die Geschenke der Freiheit
Im abgelegenen Bergdorf Shikhorbeshi in Nepal freut sich die elfjährige Resman über Stifte und Notizblöcke aus ihrem Schuhkarton. Armut zwingt viele Kinder dazu, die Schule früh zu verlassen. Die Materialien aus den Schuhkartons helfen Kindern, in der Schule zu bleiben. Selbstbewusst und voller Zukunftspläne werden sie nicht mehr so leicht Opfer von Menschenhandel.
Der Schuhkarton, der zur Hochzeit führte
Im Jahr 2000 packte der siebenjährige Tyrel aus Idaho einen Schuhkarton für ein Mädchen auf den Philippinen. Jahre später treffen sich die beiden und noch ein paar Jahre später heiraten sie.
„Ich wünsche mir Eltern“
Ein Waisenjunge lehnt seinen Schuhkarton zunächst ab: Er wünsche sich keine Geschenke, sondern Eltern. Schließlich lässt er sich überreden, den Karton zu öffnen. Zwei Jahre später wird er von der Familie adoptiert, die seinen Karton gepackt hatte.
Der Weg zur Vergebung
Alex verliert beim Völkermord in Ruanda fast seine gesamte Familie. Ein Schuhkarton erinnert ihn an den Glauben seiner Großmutter. Heute besucht er den Mörder seines Onkels im Gefängnis und spricht ihm Vergebung zu.
Der rote Pullover
Tatiana bettelte als Kind auf den Straßen Osteuropas. Ein roter Pullover aus ihrem Schuhkarton wurde zum Symbol eines völlig neuen Lebens. Heute erzählt sie anderen Kindern von Jesus.
Die Badehose
Ein Junge in Osteuropa erhält zu Weihnachten eine Badehose im Schuhkarton. Ein seltsames Geschenk in einer kalten Gegend – aber für ihn die Antwort auf ein Gebet: Er durfte an einem Feriencamp teilnehmen, besaß aber keine Schwimmsachen. Genau deshalb freute er sich über die Badehose mehr als über alles andere.
Die Frau mit den 1.256 Schuhkartons
Mary Damron, Frau eines Kohlearbeiters aus den Appalachen wollte mitpacken. Doch in ihrer Heimat waren selbst leere Schuhkartons Mangelware. Also schnitt ihr Mann Pappe zurecht und befestigte sie mit Grubenklebeband aus dem Bergwerk. 1256 Schuhkartons wurden es. Später wurde sie sogar ins Weiße Haus eingeladen, wo sie Präsident Bill Clinton dazu brachte, selbst einen Schuhkarton zu packen.
Der Junge, der endlich keine Angst mehr hatte
Sann wächst mit Gewalt und Angst auf. Seine Mutter bringt ihn zu einem Pastor, damit er geschützt ist. Dort bekommt er mit acht Jahren einen Schuhkarton, besucht „Die größte Reise“ – und erlebt zum ersten Mal, dass er geliebt und wertvoll ist.
Kleine Hände, große Wirkung
Naomi erhält einen Schuhkarton, lernt durch „Die größte Reise“ mehr über Jesus und wird selbst zur kleinen Missionarin: Mit ihrer neuen Bibel erzählt sie Nachbarskindern von Gott – und inspiriert ihre Eltern, einen Kinderdienst zu starten.
Die Kinder, die ihre Holzgewehre weglegten
Unter den Bara in Madagaskar verändern 2500 Schuhkartons nicht nur Kinderleben. Sie werden zum Beginn einer ganzen Bewegung von Bildung und Hoffnung.
Die Puppe, die bis heute weitergegeben wird
Nadia erhielt als Kind in der Ukraine eine Barbie-Puppe. Mehr als zwanzig Jahre später spielen noch immer ukrainische Kinder damit.
Das stille Klassenzimmer
Gehörlose Kinder in Namibia öffnen ihre Schuhkartons. Kein Jubel ist zu hören – und doch ist die Freude unübersehbar. Ein Junge sagt in Zeichensprache: „Ich will anderen Kindern von Jesus erzählen.“
Drei Generationen packen
Eine Berliner Familie packt Jahr für Jahr Hunderte Schuhkartons. Großeltern, Eltern und Enkel geben Hoffnung weiter.
Die älteste Packerin
Selbst schon im Hospiz packt eine Frau noch Schuhkartons für Kinder. Eine Geschichte über Nächstenliebe bis zum letzten Lebenstag.
Die Zahnseide
Wladimir aus der Ukraine hält die Zahnseide in seinem Schuhkarton zunächst ffür Süßigkeiten. Als er erfuhr, dass manche Menschen damit ihre Zähne reinigen, war er fasziniert. Später benutzte er die Zahnseide, um Spielzeugboote und andere Konstruktionen zu bauen. Noch heute bdeutet ihm Zahnseide viel: Das Geschenk hat ihm den Weg in eine neues Leben geebnet.
Das halbe Schulheft
Zwei Schwestern, Zwillinge, teilen sich in Jamaika alles. Der Vater schneidet ihnen ein Heft in zwei Teile, weil das Geld für zwei Hefte nicht reicht. Dann bringt ein Schuhkarton ihnen neue Schulmaterialien. Jahre später gehen beide zur Universität, entdecken auf dem Campus das Logo von „Weihnachten im Schuhkarton“ – und packen heute mit.
Die Zahnbürste
Im Waisenhaus teilen sich zehn Mädchen eine Zahnbürste. Jaki erhält ihre erste eigene – und vergisst sie nie. Heute packt sie selbst Schuhkartons – und immer Zahnbürsten hinein.
Der Wollfaden bis New York
Eine Gruppe bayerischer Frauen strickt seit Jahren Mützen und Schals für Schuhkartons. 2024 waren es 3666 Mützen und Schals. Der verarbeitete Wollfaden würde inzwischen über mehrere Kontinente reichen.
Der Verpackungs-Meister
Ein pensionierter Lehrer in Österreich verziert das ganze Jahr über Schuhkartons mit Geschenkpapier, damit andere sie mit Geschenken füllen können.
Das Radio
Dania wuchs im Nahen Osten auf, die Familie musste ihres Glaubens wegen fliehen. Gemeinsam beteten sie um ein Radio – um Nachrichten aus der Heimat zu hören. Als Dania ihren Schuhkarton öffnet, ist darin: ein Radio.
Das Wort „Liebe“
Anabel in der Dominikanischen Republik kann kein Englisch. Den Brief in ihrem Schuhkarton versteht sie nicht. Doch ein Wort entdeckt sie, das sie kennt: „Love“. Jemand hat geschrieben: „God loves you.“ Jahrzehnte später begleitet diese Botschaft sie durch schwere Zeiten.
Die Schneekugel
Izabella wächst im kommunistischen Rumänien auf. Bibeln und Gottesdienste sind verboten. Als sie heimlich beten lernt, bittet sie Gott um Schnee. Der Winter bleibt schneelos – bis sie einen Schuhkarton öffnet und darin eine Schneekugel entdeckt. Da versteht sie: Gott hat ihr Gebet auf seine Weise beantwortet.
Die schönsten Kartons Deutschlands
Eine Künstlerin in Schleswig-Holstein verwandelt Schuhkartons in kleine Kunstwerke und erzählt mit jedem Karton eine eigene Geschichte.
Vom Päckchenpacker zum Katastrophenhelfer
Ein Flyer von „Weihnachten im Schuhkarton“ mit dem Wort „Jesus“ bringt einen Bauingenieur zu Samaritan's Purse. Zunächst packt er mit. Heute ist er als Katastrophenhelfer in Krisengebieten im Einsatz und hilft im Namen Jesu.
Die Melodie im Gefängnis
Temo wuchs in Armut im Georgien der 1990er Jahre auf. In seinem Schuhkarton fand er ein kleines Plastiklämmchen, das die Melodie „Jesus liebt mich“ spielte – und diese Melodie begleitete ihn Jahre später durch seine Zeit im Gefängnis. Heute arbeitet Temo für „Weihnachten im Schuhkarton“ in Zentralasien und besitzt das Lämmchen noch immer.