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Samaritan's Purse reagiert auf das Erdbeben in Venezuela
Rasche Hilfe im Namen Jesu

Am 24. Juni erschütterten zwei Erdbeben im Abstand von nur einer Minute Venezuela. Beide Beben hatten eine Stärke von über 7,0; das zweite Beben erreichte eine Stärke von 7,5 und war damit das stärkste, das das Land seit über einem Jahrhundert heimgesucht hat. Es fehlt an Nahrung und sauberem Trinkwasser. Menschen leben auf der Straße aus Angst vor Nachbeben. Samaritan's Purse reagiert mit einem Noteinsatz.

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Die Ausgangslage

Nach den schweren Erdbeben ist das venezolanische Gesundheitssystem massiv überlastet. Besonders im Küstenstaat La Guaira sind zwei von drei öffentlichen Krankenhäusern ausgefallen, wodurch das verbleibende Krankenhaus unter extremen Bedingungen arbeitet – ohne fließendes Wasser und mit gravierendem Mangel an medizinischen Materialien. Auch in der Hauptstadt Caracas wurde ein wichtiges Krankenhaus beschädigt, sodass nur noch Notfälle behandelt werden können. Die ohnehin begrenzten Ressourcen verschärfen die Lage zusätzlich: Es gibt nur drei funktionierende öffentliche Krankenwagen für den Großraum Caracas, und viele Verletzte wurden notdürftig in Polizeifahrzeugen transportiert. Bereits vor der Katastrophe hatten über 60 Prozent der Bevölkerung keinen regelmäßigen Zugang zu medizinischer Versorgung. Zwar gibt es engagiertes Fachpersonal, doch es fehlt an ausreichender Zahl, Ausrüstung und Infrastruktur, um eine Katastrophe dieses Ausmaßes zu bewältigen.

Besonders betroffen sind Caracas and La Guaira.
Ausmaß der Zerstörung in La Guaira
Das Ausmaß der Zerstörung in La Guaira.

15./16. Juli
Aktueller Stand der Nothilfe

Unser sechster Hilfsflug mit mehr als 45 Tonnen Hilfsgütern für die Menschen, die unter den Folgen der schweren Erdbeben leiden, ist in Venezuela gelandet. Unser Flugzeug des Typs 767 transportierte mehr als 10.000 Hygiene-Sets, 6.000 Solarlampen und 5.000 Lebensmittelpakete sowie weitere medizinische Hilfsgüter an unser dortiges Notfallkrankenhaus. Beten Sie für unsere Teams, für die Menschen, die alles verloren haben, für die örtlichen Gemeinden und für den Wiederaufbau des Landes.

Dank Gottes Eingreifen erleben wir wundersame Geschichten, wie die von Juan Zapata. Schauen Sie sich das Video an.

Weitere Geschichten lesen Sie auf unserem Blog:

Zur Blogstory

Die bewegende Geschichte von Juan Zapata

13./14. Juli
Stand der Nothilfe

Bei unserem Nothilfeeinsatz haben wir mit Gottes Hilfe folgende Meilensteine erreicht:

  • Fünf Luftbrücken transportierten 222 Tonnen Fracht
  • 1.693 Patienten behandelt
  • 108 Operationen durchgeführt
  • 2.600 Rollen Planen verwendet
  • 8.927 Solarlampen verteilt
  • 7.878 Hygiene-Sets verteilt
  • 6.895 Decken verteilt
  • 283 Familienzelte verteilt
  • 107.279 Liter Wasser gefiltert

10. Juli
Stand der Nothilfe

In La Guaira betreiben wir ein Notfallkrankenhaus mit 56 Betten, das über eine Notaufnahme, eine Intensivstation, zwei Operationssäle, eine Apotheke, ein Labor und eine ambulante Versorgung verfügt. Unser medizinisches Team behandelt zahlreiche orthopädische Verletzungen, Infektionen, chronische Erkrankungen und andere Beschwerden. Darüber hinaus helfen wir örtlichen Gesundheitseinrichtungen dabei, ihren Betrieb wieder aufzunehmen.
Außerdem haben wir zwei Meerwasser-Entsalzungsanlagen aufgebaut, um Meerwasser in Trinkwasser umzuwandeln. 

Können Hoffnung, Glaube und Gutes aus einer Katastrophe entstehen? Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Die Menschen haben alles verloren und rufen zu Gott.

Jon Stone, Senior-Projektleiter
Emergency Field Hospital in Venezuela
Emergency Field Hospital in Venezuela Seifenblasen
Emergency Field Hospital in Venezuela Gipsverband

8./9. Juli
Stand der Nothilfe

  • Wir evaluieren derzeit, wo die Not am größten ist und wie wir unsere Hilfe auf bisher unerreichte Orte ausweiten können.
  • Hauptnöte der Bevölkerung sind weiterhin die medizinische Versorgung, Trinkwasser und Unterkünfte.
  • Bislang haben wir 982 Patienten behandelt, 55 Operationen durchgeführt. 
  • Bisher haben wir Folgendes an Bedürftige verteilt und bereitgestellt:
    • 173 Familienzelte, 3.200 Hygienekits, 5.000 Planen und 1.900 Decken
    • 52.700 Liter Trinkwasser

6./7. Juli
Stand der Nothilfe

  • Wir haben beide Wasserstationen in Betrieb genommen.
  • Dank unserer Partnerschaft mit Kirchengemeinden können wir unsere Hilfe ausweiten.
  • Wir haben Zelte aufgebaut für diejenigen, die ihr Zuhause verloren haben.
  • Eine Frau war mit Diabetes ins Koma gefallen. Im Notfallkrankenhaus haben wir ihr das Leben gerettet. Wir geben Gott die Ehre dafür: Wenn das Krankenhaus nur etwas verspätet fertig geworden wäre, wäre sie vermutlich gestorben.
Wasser-Station eingerichtet
Wasser-Station eingerichtet

3. Juli
Stand der Nothilfe

1 / 6
Die Zerstörung ist groß.
2 / 6
Wir haben inzwischen Hilfsgüter an über 1.600 Familien verteilt.
3 / 6
Wir verteilen u. a. Planen, Solarlampen und Decken.
4 / 6
Vor Ort arbeiten wir bei der Verteilung der Hilfsgüter mit Kirchengemeinden zusammen.
5 / 6
Das Notfallkrankenhaus ist voll funktionsfähig – wir haben schon 200 Patienten behandelt.
6 / 6
Wir haben ein Wasserfiltersystem zur Umwandlung von Salz- in Süßwasser in Bahia de los Ninos eingerichtet; ein weiteres installieren wir in einem Krankenhaus.

Erste Eindrücke aus dem Katastrophengebiet lesen Sie hier auf unserem Blog:

Zur Blogstory

1./2. Juli
Aktueller Stand der Nothilfe

  • Wir haben inzwischen 86 Katastrophenhelfer vor Ort.
  • Unser Notfallkrankenhaus ist voll einsatzfähig und leistet lebenswichtige medizinische Versorgung. Es ist mit Operationssälen, einer Intensivstation, einer Apotheke und einem Labor ausgestattet.
    • Wir können täglich mehr als 100 Menschen behandeln.
    • Das Notfall-Feldkrankenhaus wurde aufgrund des großen Patientenzustroms vorzeitig eröffnet; bisher wurden 60 Patienten versorgt.
    • Heute beginnen die Operationen an den Patienten.  
  • Unser Frachtflugzeug vom Typ 767 hat in drei Flügen über 132 Tonnen Hilfsgüter in das schwer getroffene Land geflogen. Wir planen außerdem weitere Luftbrücken mit einem weiteren Notfall-Krankenhaus, Solarleuchten und Material für Notunterkünfte sowie Decken.
  • In Bahia de Los Ninos – einer schwer betroffenen Gemeinde – wird derzeit ein kommunales Wasserfiltersystem installiert. Diese Anlage wandelt Salzwasser in Trinkwasser um.
  • Wir haben Hilfsgüter an über 100 Familien verteilt, darunter Material für Notunterkünfte und Decken.
  • Wir arbeiten mit Kirchen in Venezuela zusammen, um die Hilfsgüter effektiv und schnell an diejenigen zu verteilen, die sie am dringendsten benötigen.
OP im Notfallkrankenhaus in Venezuela
Verteilung von Hilfsgütern in Venzuela
Gebet im Notfallkrankenhaus in Venezuela
Aufbau des Notfallkrankenhauses
DART-Helfer im Einsatz
Notfallkrankenhaus bei Nacht

29./30. Juni
Stand der Nothilfe

•    Ein Katastrophenhelfer-Team ist auf dem Weg nach Venezuela. Darunter ist auch ein Helfer aus der Schweiz. Unser Frachtflugzeug fliegt ein Notfall-Krankenhaus ein. Dieses wird täglich mehr als 100 Menschen versorgen können und mit mehreren Operationssälen, einer Intensivstation, einer Apotheke und einem Labor ausgestattet sein.
•    Außerdem werden wir Material für Notunterkünfte, Solarlampen, Decken und zwei Wasserfiltersysteme ins Land bringen.
•    Wir planen mehrere Lufttransporte, um Hilfsgüter und Ausrüstung zu liefern.

Aufbau Notfallkrankenhaus
Aufbau Notfallkrankenhaus

Die Situation am 26. Juni
Stand der Nothilfe

Die Nachbeben halten weiterhin an. Mehr als 180 Todesopfer wurden bestätigt, Schätzungen gehen jedoch von Tausenden von Todesopfern aus. Aus einigen Gebieten liegen noch keine Berichte vor.

Samaritan’s Purse reagiert im Namen Jesu. Wir entsenden ein Katastrophenhilfeteam, dem auch einige Mitarbeiter aus unserem Länderbüro in Kolumbien angehören werden. Einige werden heute einfliegen, während viele andere in den nächsten Tagen nachreisen werden. Wir bereiten den Lufttransport eines Notfall-Krankenhauses sowie von Schutzplanen, Solarlampen, Decken und Wasserfiltern nach Venezuela vor.

🙏 Bitte beten Sie für die betroffenen Menschen und für unser Einsatzteam.

Zwei starke, kurz aufeinanderfolgende Erdbeben haben Venezuela am Mittwochabend erschüttert und Gebäude in der Hauptstadt Caracas zum Einsturz gebracht. Beten Sie für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, die Ersthelfer und alle, die verletzt sind oder um verlorene Angehörige trauern.

Franklin Graham, Präsident von Samaritan's Purse.

Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz mit Ihrer Spende

Spenden für humanitäre Hilfe von Samaritan's Purse
60 €

Sie versorgen zwei notleidende Personen mit einer Plane, um sich und ihre Habe trocken zu halten und dadurch Krankheitsausbrüchen vorzubeugen.

Spenden
Spenden für Planen von Samaritan's Purse
380 €

Sie decken die Kosten für den Katastropheneinsatz eines freiwilligen Helfers für zwei Tage.

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Spenden für humanitäre Hilfe von Samaritan's Purse
720 €

Sie schenken 15 Familien ein Überlebenspaket (Plane, Mini-Wasserfilter, Hygieneartikel) und damit Hoffnung nach einer Katastrophe.

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Ganz gleich, welchen Betrag Sie geben: Jede Gabe ist wertvoll!