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Humanitäre Hilfe: Vergangene Einsätze
Hier hat Samaritan's Purse geholfen

Egal, ob Tsunami, Erdbeben, Flüchtlingskrisen oder Krieg, Samaritan's Purse ist im Einsatz, um Menschen in Not mit Gottes Liebe zu berühren und praktische Hilfe zu leisten. 

Wo und wie wir in den vergangenen Jahren geholfen haben, erfahren Sie in diesem Rückblick zu unseren Einsätzen. 

Beladung eines Flugzeugs von Samaritan's Purse mit Hilfsgütern

Zyklon Idai und Zyklon Kenneth richten in Mosambik Zerstörung an
Situation zum Zeitpunkt der Katastrophe

In der Nacht zum 15. März 2019 traf Zyklon Idai mit über 160 km/h auf die Küste Mosambiks. Der Tropensturm hinterließ durch starken Wind und heftige Regenfälle große Zerstörung. Millionen waren von dem Ausmaß der Katastrophe betroffen, 500.000 Menschen verloren ihr Zuhause und mehr als 500 Menschen fielen dem Sturm zum Opfer. Viele Kinder waren nach der Katastrophe zunächst auf sich allein gestellt. Die Betroffenen waren auf die Versorgung durch Hilfsorganisationen angewiesen, die sich auf die Region in und um die Großstadt Beira an der Küste Mosambiks konzentrierten. Nur wenige Wochen später folgte Zyklon Kenneth, der etwas weiter im Norden Mosambiks Verwüstung und Chaos hinterließ.

Zyklon Idai hinterlässt zerstörte Häuser und Trümmer

Wie hat Samaritan's Purse geholfen?

Medizinische Versorgung nach Zyklon Idai in Mosambik

Durch Ihre Spenden konnte Samaritan’s Purse schnelle humanitäre Hilfe bereitstellen und die Opfer des Zyklons durch geistlichen Beistand ermutigen. Ein Flugzeug war schnellstmöglich auf dem Weg in das Katastrophengebiet. An Bord waren 27 Tonnen Hilfsgüter sowie ein Expertenteam für humanitäre Hilfe einschließlich medizinischen Personals. Zwei weitere Frachtflugzeuge folgten.

In und um die Hafenstadt Beira in Mosambik wurden Planen ausgegeben, Nahrung, Decken und Solartaschenlampen. Außerdem war Equipment an Bord, welches sauberes Trinkwasser bereitstellen würde.  Vor Ort konnte zudem ein mobiles Krankenhaus errichtet werden, um die Opfer medizinisch zu versorgen. Viele schwangere Frauen konnten dort unter ärztlicher Aufsicht ihre Babys zur Welt bringen.

Ein Überblick in Zahlen – das haben Ihre Spenden bewirkt!

In dieser Form kam Ihre Spende bei den Betroffenen an:

  • 70 Tonnen Hilfsgüter an Betroffene verteilt
    o 16.000 Zeltplanen
    o 4.600 Decken
    o 2.100 Eimer
    o 2.300 Solartaschenlampen
    o 3.800 Hygienesets
    o 3.200 Wasserfiltersysteme
  • 250 Wasserversorgungspunkte (z. B. Brunnen, andere Wasserquellen) konnten wiederhergestellt werden
  • Über 5.000 Patienten wurden im Krankenhaus behandelt
  • 55 Entbindungen haben stattgefunden
  • 380 Tonnen Nahrung wurde ausgehändigt
  • 2.400 Pastoren haben an einem geistlichen Training teilgenommen und Bibeln erhalten

Fluchtursachen und das Volk der Rohingya in Bangladesch
Situation zum Zeitpunkt der Katastrophe

Seit Jahrzenten gilt das Volk der Rohingya in Myanmar als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Erde. Als im August 2017 der Konflikt zwischen der muslimischen Minderheit und der Armee in Myanmar gewaltsam eskalierte, mussten Hunderttausende von ihnen in das benachbarte Bangladesch fliehen. Müde und häufig unterernährt erreichten Rohingya-Flüchtlinge die überfüllten und verdreckten Camps entlang der Landesgrenze. Das bitterarme Land sah sich mit einer enormen humanitären Katastrophe konfrontiert.  Die Flüchtlingslager waren überfüllt, die unzumutbaren Lebenszustände und der Mangel an Nahrungsmitteln verstärkten die Verzweiflung der Menschen. Rund 800.000 Flüchtlinge wurden Ende 2017 allein im Kutupalong-Lager, eines der größten Flüchtlingslager der Welt, verzeichnet. Diese Zahl beinhaltete die 200.000 Flüchtlinge, die bereits vorher dort lebten. Die Not in dem Flüchtlingslager verschärfte sich durch den Ausbruch von Diphterie – einer Krankheit, die im Falle einer Nichtbehandlung tödlich sein kann. Die Rohingyas und andere Volksgruppen waren auf internationale, humanitäre Hilfe angewiesen.

Gruppe von Frauen im Flüchtlingslager in Bangladesch
Medizinische Hilfe für Flüchtlinge in Bangladesch

Wie hat Samaritan’s Purse geholfen?

Samaritan’s Purse reagierte Ende Dezember 2017 auf den Ausbruch der Diphterie im Flüchtlingslager und leistete humanitäre Hilfe innerhalb kürzester Zeit. Eine Klinik speziell für Diphterie-Fälle mit 70 Betten wurde eröffnet. Die Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung von zehntausenden Flüchtlingen wurde sichergestellt und lokale Krankenhäuser wurden durch die Bereitstellung von Personal, Medikamenten und Equipment unterstützt.

Ein Überblick in Zahlen – das haben Ihre Spenden bewirkt!

In dieser Form kam Ihre Spende bei den Betroffenen an der Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar an:

  • 125.277 Personen profitierten von Wasser-, Sanitär- und Hygiene-Maßnahmen
  • Ein mobiles Krankenhaus zur Behandlung der Erkrankten wurde eröffnet
  • 12.801 Menschen wurden medizinisch versorgt

Ihre Spende kann Großes bewirken!

Durch Ihre Spende für humanitäre Hilfe kann Samaritan’s Purse auch in Zukunft in Krisensituationen innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein. Egal ob Bangladesch, Mosambik oder die Karibik: Humanitäre Hilfe ist in Katastrophenfällen für viele Betroffene überlebenswichtig!

100 €

Auf diesem Weg schenken Sie zwei Familien mittels eines Überlebenspaketes (Plane, Mini-Wasserfilter, Hygieneartikel) im Katastrophenfall erste Hilfe.

Spenden
450 €

Sie versorgen 15 notleidende Personen mit einer Plane, um sich und ihre Habe trocken zu halten und so Krankheitsausbrüchen vorzubeugen.

Spenden
1440 €

Durch Ihre Spende stellen Sie 300 Decken zur Verfügung, um Katastrophenbetroffene vor Kälte und Nässe zu schützen.

Spenden
Spenden heißt helfen!

Ganz gleich, welchen Betrag Sie geben, ob einmalig oder regelmäßig: Jede Gabe ist wertvoll!

Hurrikan Irma hinterlässt Zerstörung in der Karibik
Die Situation zum Zeitpunkt der Katastrophe

Anfang September 2017 hinterließ Hurrikan Irma eine Schneise der Verwüstung und Zerstörung auf mehreren karibischen Inseln, als er mit knapp 300 km/h über sie hinweg zog. Besonders stark betroffen war der kleine Inselstaat Sint Maarten, der direkt vom Zentrum des Wirbelsturms getroffen wurde. Laut örtlichen Angaben wurden dort 95% aller Häuser beschädigt, ein Drittel davon wurde unbewohnbar. Ebenso betroffen waren die Inseln Barbuda, Antigua, Puerto Rico, Kuba, die Bahamas und die Turks- und Caicosinseln. Dem „National Hurricane Center“ zufolge starben insgesamt 129 Menschen durch den Wirbelsturm, Tausende wurden obdachlos und verloren all ihr Hab und Gut. Mehr als 845.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und waren auf humanitäre Hilfe von außen angewiesen.

Samaritan's Purse gibt Hilfsgüter an Hurrikan-Betroffene aus

Wie hat Samaritan’s Purse den Opfern von Hurrikan Irma geholfen?

Samaritan's Purse lindert Not nach Hurrikan Irma

Samaritan’s Purse war innerhalb von 48 Stunden nach dem Sturm mit einem Expertenteam vor Ort, um die Betroffenen mit humanitärer Hilfe praktisch zu unterstützen und ihnen seelisch beizustehen. Per Flugzeug wurden dringend benötigte Schutzzelte, Hygienesets, Decken, sauberes Trinkwasser und medizinisches Equipment nach Sint Maarten gebracht. In Zusammenarbeit mit internationalen und regionalen Organisationen sowie Kirchengemeinden vor Ort wurden Hilfsgüter und Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt. Neben der praktischen Hilfe lag der Schwerpunkt darauf, die Liebe von Jesus Christus weiterzutragen. Dafür wurden Kirchen darin geschult, vom Hurrikan Betroffene auf effektive Weise physisch und geistlich zu begleiten und zu helfen. Nachdem der Bedarf für humanitäre Hilfe gegen Ende des Jahres 2017 weniger wurde, begann Samaritan’s Purse damit, Häuser und Kirchen wiederaufzubauen, die durch den Wirbelsturm zerstört wurden.

Ein Überblick in Zahlen – das haben Ihre Spenden bewirkt!

389.810 Menschen in Not erfuhren Hilfe durch Samaritan’s Purse nach der Zerstörung durch Hurrikan Irma.

In dieser Form kam Ihre Spende bei den Betroffenen an:

  • 51.022 Personen haben von Wasser, Sanitär und Hygiene-Maßnahmen profitiert
  • 104.863 Zeltplanen wurden ausgehändigt
  • 11.746 Hygienekits wurden unter den Hurrikan-Opfern verteilt
  • 3.014 Menschen haben medizinische Hilfe erfahren