Ein Mittagessen – Gottes unendliche Möglichkeiten
Unser Projektbesuch in Sri Lanka

Kann ein Schulmittagessen die Welt verändern? Genau das konnten wir im Juni 2026 beim Besuch unseres Projekts in Sri Lankas Ostprovinz sehen. Wir sprachen mit Schülern, Lehrern, Schulleitern, Köchen und unserem Projektteam vor Ort. Was sie uns berichten, zeigt uns einmal mehr: Gottes Plan ist größer. 

Mittagessenfreude im Klassenzimmer

Hunger so groß, dass Schule scheitert

Hunger war der tägliche Begleiter der neunjährigen Nila*. Zuhause reicht das Geld für nur eine einzige Mahlzeit am Abend. Den Schultag musste sie, wie der Großteil ihrer Mitschüler auch, mit leerem Magen überstehen. Jeden Tag verließen Schüler vorzeitig den Unterricht oder blieben ganz fern, weil ihnen die Kraft fehlte.

„Ich liebe es, gemeinsam mit meinen Freunden zusammenzusitzen und Mittag zu essen. Es hilft mir körperlich, aber auch mental, dass ich hier in der Schule etwas zu Essen bekomme. In der Vergangenheit war ich immer hungrig und müde. Manchmal bin ich zusammengebrochen. Ich konnte mich gar nicht auf den Unterricht konzentrieren und war zu müde, um mit meinen Freunden zu spielen“, berichtet Nila.

Nila mit Mittagessen

Nila vermeidet es, darüber zu sprechen, wie es bei ihr zuhause aussieht. Doch das Bild, dass sich abzeichnet, wiederholt sich in all unseren Gesprächen, die wir bei unserem Besuch führen. Die Eltern verlassen das Zuhause früh morgens, um auf den Feldern oder als Tagelöhner Geld zu verdienen, damit abends etwas zu Essen auf dem Tisch stehen kann – auch wenn es oft keine vollwertige Mahlzeit ist. Für Frühstück oder eine Lunchbox ist am nächsten Tag in der Regel nichts mehr übrig. Der Druck auf die Eltern ist riesig. 

„Mixed Rice“ füllt die Klassenzimmer

Seit 2024 stellen wir an vier Schulen in armutsgeprägten Regionen in der Ostprovinz Sri Lankas kostenloses Mittagessen für Schüler zur Verfügung. Nährstoffreiche Trockennahrung wird vor Ort von unseren Köchen frisch zubereitet, mit regionalen Produkten ausgewogen ergänzt und mit Liebe an die Kinder ausgegeben.

Erstmal Händewaschen
Mittagessenausgabe
Eine Schulklasse beim Mittagessen
Glückliche Mittagspause

Für Nila war das erste Schulmittagessen unvergesslich: 

„Ich weiß noch, als es das aller erste Mal Mittagessen an meiner Schule gab. Ich war so überrascht! Wir haben uns so gefreut! Ich war nicht hungrig als ich nach Hause kam und nicht so müde." 

 

Und weiter erzählt sie: "Meiner Mutter und meinem Vater wurde eine große Last abgenommen. Ich merke jetzt, wie viel Spaß es macht zu lernen! Und ich werde nicht mehr so oft krank.“

Schulleiter Kandiah erklärt uns die weitreichenden Auswirkungen: „Was Samaritan‘s Purse in dieser Schule ermöglicht, prägt unsere ganze Gesellschaft. Die Kinder kommen nun regelmäßig zur Schule, das war vorher nicht der Fall. Sie können sich auf den Unterricht konzentrieren und tatsächlich lernen. Sie haben Gemeinschaft beim Essen und bauen Beziehungen. Sie haben die Chance einen Schulabschluss zu machen und diese Region nachhaltig mit ihrem Wissen zu gestalten.“ 

„Ich möchte Ärztin werden. Ich möchte die Menschen in meinem Dorf behandeln und ihnen helfen!“ erzählt uns Nila fest entschlossen.

 

Ein Schulleiter berichtet

Gottes Wort sucht sich seinen Weg

Ram ist Mitarbeiter unseres Projekts vor Ort und in regelmäßigem Austausch mit Lehrern und Schulleitern: 

„Eine Lehrerin erzählte mir, dass die Schule echten Segen erfährt, seit dem Start des Projekts. Dinge verändern sich Stück für Stück. Sie können den Schulalltag ganz anders planen, wenn sie wissen, dass die Kinder tatsächlich regelmäßig zum Unterricht kommen. Sie wissen, dass wir für sie beten, und es wird für sie spürbar.“

In Sri Lanka ist auf jedem Sack Trockennahrung für unsere Schulessen der Bibelvers aus Johannes 3, 16 auf Tamil abgedruckt. Ram bemerkte, dass die leeren Säcke von den Kindern mit nach Hause genommen und weiterverwendet werden. Gottes Wort sucht sich auf unterschiedlichste Weise seinen Weg!

Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.

Johannes 3,16
Unser Mitarbeiter zeigt einen Sack Trockennahrung
Trockennahrung frisch zubereitet

Voller Bauch, erfülltes Herz

Als wir Nila fragen, welches Gericht ihr am besten schmeckt, überlegt sie lange und sagt dann lachend: „Ich mag einfach alles!“

„Allen Menschen, die spenden und unser Mittagessen möglich machen, möchte ich sagen: DANKE! Ich fühle mich glücklich und geliebt und umsorgt.“

Nila (9), Schülerin in Sri Lanka

Am Ende unseres Gesprächs schafft es Nila mit der Hilfe des Übersetzers in ihren eigenen Worten auf Englisch zu sagen:

„Thank you Samaritan´s Purse for food at our school!“ Und das gilt all unseren Spendern! ❤️​

Lernen wird möglich dank unseres Projekts

Nachhaltig satt

Mit unseren Ernährungs- und Bildungsprojekten in Ländern wie Sri Lanka, Indien und im Kongo machen wir Kinder und Familien nicht nur heute satt. Wir geben ihnen die Werkzeuge und das nötige Wissen, um sich langfristig eigenständig gesund versorgen und schützen zu können. Wir sind an ihrer Seite und zeigen ihnen, dass es begründete Hoffnung in Jesus gibt. 

30 Euro versorgen Nilas Schulklasse einen ganzen Monat lang mit nahrhaften Mittagessen.

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Wir laden euch ein, unsere Arbeit mit eurer Spende und regelmäßigem Gebet zu unterstützen. Vielen Dank für euer Vertrauen und eure Verbundenheit mit uns!

Lukas 1, 37

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