Wo Gott antwortet, fließt Hoffnung
Neues Leben durch eine Wasserpumpe in Äthiopien
In einem ruhigen Dorf der äthiopischen Region Tigray unternahm Liya* jeden Tag eine gefährliche Mission: Wasser holen für sich und ihre fünf Kinder. Mehr als eine Stunde Fußmarsch über beschwerliche Wege – hin und zurück, Tag für Tag, bei Hitze und Erschöpfung.
„Der Fluss war alles, was wir hatten", erinnert sich Liya. „Er war weit weg, und das Wasser war schmutzig. Aber ich hatte keine Wahl. Ich musste gehen, selbst wenn ich krank oder erschöpft war."

Der Weg war nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich – besonders für Frauen und Kinder. Wie Liya lebten viele Mütter des Dorfes in ständiger Sorge: um das verunreinigte Wasser, das ihre Familien krank machte, und um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem langen Weg. Schulbesuche blieben aus, weil die Kinder beim Wasserholen gebraucht wurden. Krankheiten gehörten zum Alltag.
Für Liya fühlte sich jeder neue Tag wie ein Kampf ums Überleben an. „Wir beteten um Veränderung", sagt sie leise.
„Es gab Momente, in denen ich die Hoffnung verlor – wie kann eine Mutter ihre Kinder schützen, wenn sie ihnen nicht einmal sauberes Wasser geben kann?"
Liyas Gebet wird erhört
Eines Tages erreicht das lokale Team unseres WASH-Projekts (Wasser, Sanitär, Hygiene) das kleine Dorf und sieht die Not der Familien. Unsere Mitarbeiter handeln und setzen die Handpumpe der Siedlung instand. Heute fließt sauberes Wasser nur wenige Gehminuten von Liyas Zuhause entfernt. Was einst Stunden verschlang, dauert nun weniger als zehn Minuten – und hat dabei nicht nur ihren Alltag, sondern ihr ganzes Leben verändert.

„Jetzt kann ich sauberes Wasser holen, ohne Angst zu haben", sagt sie freudig. „Meine Kinder werden nicht mehr krank, sie gehen pünktlich zur Schule, und unser Zuhause fühlt sich wieder friedlich an."
Die gewonnene Zeit nutzt Liya heute, um ihren kleinen Garten zu pflegen und ihre Familie zu versorgen. Sauberes Wasser hat nicht nur ihre Gesundheit verbessert – es hat ihr Gefühl von Würde wieder hergestellt.
„Gott hat unsere Gebete erhört. Früher wachte ich morgens schon mit dem Gedanken an das Wasser auf, das ich nicht hatte. Jetzt wache ich auf und danke Ihm für das, was er uns geschenkt hat."

Heute steht die Dorfgemeinschaft erneuert da – nicht nur körperlich, sondern auch im Geiste.
Die instand gesetzte Wasserquelle hat Gesundheit, neue Chancen und Hoffnung zurückgebracht. Und diese Hoffnung ist mehr als eine Verbesserung des Alltags: Sie ist ein Zeichen von Gottes Liebe, die durch Menschen und ihre Hilfsbereitschaft sichtbar wird.
Auch ihr könnt helfen. Mit eurer Spende ermöglichen wir weiteren Familien den Zugang zu sauberem Wasser – und geben ihnen damit zurück, was so viele von uns als selbstverständlich betrachten: Gesundheit, Sicherheit und Zuversicht.
Gebetsanliegen: Wir weiten unser WASH-Projekt auf den Osten Äthiopiens aus. Bitte betet für offene Herzen und fruchtbare Kontakte, damit wir dort helfen können, wo die Not am größten ist. Bitte nehmt unser Gebetsanliegen mit in eure Gemeinden.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
