Männer gegen Menschenhandel
Unsere neue Gebetsinitiative
Gott hat die Sexualität als eine wundervolle Gabe geschaffen. Sie ist als Ausdruck von Nähe, Treue und Liebe für die vertrauensvolle Zweisamkeit zwischen Ehemann und Ehefrau gedacht. Leider haben wir uns teilweise weit von seinen Vorstellungen entfernt.
In Deutschland arbeiten Schätzungen zufolge Hunderttausende Frauen in der Prostitution – ein Großteil von ihnen nicht aus freier Entscheidung, sondern aus Not, Zwang oder Abhängigkeit. Gleichzeitig zeigt sich: Prostitution existiert, weil es eine Nachfrage gibt. Männer spielen dabei eine entscheidende Rolle. Jeder vierte Mann im Land hat laut einer Studie bereits sexuelle Dienste gegen Bezahlung in Anspruch genommen.
Wir sind überzeugt: Der Kauf sexueller Dienstleistungen widerspricht der Würde des Menschen. Prostitution hat nichts mit echter Selbstbestimmung zu tun, sondern ist ein System der Ausbeutung. Die Realität zeigt: Etwa 90 % der Frauen in der Prostitution würden diesen Weg sofort verlassen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Ähnliches gilt für Pornografie, die Frauen zur Ware macht und viele Männer in Abhängigkeiten führt – mit oft verheerenden Folgen für Ehe, Beziehungen und das geistliche Leben.
Mit unserem Projekt Alabaster Jar helfen wir bereits seit Jahren betroffenen Frauen in Prostitution. Aber ein echtes Umdenken muss vor allem bei Männern und Jungen stattfinden. Denn sie tragen die Verantwortung dafür, wie mit Frauen umgegangen wird. Deswegen gehen wir noch einen Schritt weiter:
Wie können Sie unterstützen?
Machen Sie mit!

Mit unserer neuen Gebetsinitiative „Männer gegen Menschenhandel“ wollen wir aufklären und bewegen – auf der Seite, die die Nachfrage im Rotlichtmilieu sowie auf einschlägigen Onlineportalen maßgeblich steuert: bei den Männern.
Unser erster Schritt ist das Gebet. Wir möchten christliche Männer sensibilieren, miteinander vernetzen und ermutigen, gegen diese tiefgreifende Ungerechtigkeit aufzustehen und Verantwortung zu übernehmen.
Wir laden regelmäßig Männer zu Gebetstreffen ein, bei denen wir gezielt für uns selbst, für unser Umfeld, aber auch für Freier, Zuhälter und Betreiber von Bordellen in Deutschland, sowie die betroffene Frauen in der Sexindustrie und im Menschenhandel beten.
Wir möchten sensibilisieren und Männer herausfordern, das wichtige Thema gottgedachte Sexualität mit in ihre Gemeinden zu nehmen. Wir möchen sie dazu ausrüsten, frei über den Handel von Menschen zur sexuellen Ausbeutung sowie über Pornografie zu sprechen. Durch Gebet wollen wir Wege finden, damit Gott die Herzen der Verantwortlichen verändert.
Wie können Sie beten?
Drei Gebetsanliegen
Wir glauben an die Kraft des Gebets – und wir laden Sie herzlich ein, diese Initiative im Gebet mitzutragen.
Unsere Anliegen:
- Beten wir dafür, dass immer mehr Menschen ein tiefes Bewusstsein für das Unrecht des Menschenhandels und insbesondere des Kaufs von Frauen und Mädchen entwickeln.
- Lasst uns dafür beten, dass Christen in Einheit zusammenstehen, um sich gemeinsam gegen Ausbeutung starkzumachen.
- Wir beten um eine Erneuerung und Stärkung der Männerarbeit unserer Gemeinden, dass sie mutig Verantwortung übernehmen.
„Männer gegen Menschenhandel“ – Inhalte der letzten Treffen
Playlist mit den bisherigen Abenden
Hier können Sie die inhaltlichen Schwerpunkte der letzten Gebetsabende in der Playlist nacheinander verfolgen – das gemeinsame Gebet ist nicht Teil dieser Videos.
Nächstes Gebetsmeeting:
19. Januar 2026
Für die Teilnahme an den Online-Meetings melden Sie sich bitte unter folgendem Link für unseren Newsletter an.
Sie erhalten eine E-Mail pro Monat mit Informationen rund um die Initiative sowie den Zoom-Link zur Teilnahme an den Gebetstreffen.


Sie beteiligen sich an den entstehenden Kosten für die Initiative „Männer gegen Menschenhandel“, damit wir möglichst viele Männer erreichen können.
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Sie ermöglichen, dass unser Team von Alabaster Jar eine Frau im Monat persönlich begleitet, um ihr Wege aus der Prostitution aufzuzeigen.
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Sie tragen die Kosten für den Kurs „Hoffnung in der Krise“. Wenn zehn Personen jeweils 50 Euro spenden, kann eine Gemeinde darin geschult werden, Menschen in einer Krise Gottes Trost und Hoffnung weiterzugeben.
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