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Aktionsbericht Titelbild Mehr als ein Glücksmoment Weihnachten im SchuhkartonAufnahme vor Covid-19 entstanden

Zwischen Achtsamkeit und Vollgas

Die "Weihnachten im Schuhkarton"-Saison 2020

„Es war von Anfang an klar, dass Kinder vor allem in diesem sehr herausfordernden Jahr Hoffnungsgeschenke brauchten. Die Frage war also vielmehr: Wie schaffen wir die Balance zwischen Achtsamkeit und Vollgas? Wir wussten, dass wir Wege finden müssen, wo wir Rücksicht üben und niemand zu Schaden kommt und gleichzeitig noch mehr Segen für diese Kinder ausschütten können“, bringt Rainer Saga, Leiter Ehrenamt „Weihnachten im Schuhkarton“ im Interview treffend auf den Punkt.

Aber „mit Gott sind alle Dinge möglich“ (Matthäus 19, 26) und wir sahen, wie Gott immer wieder am Werk war und rund um die Welt Türen öffnete, um Freude und Hoffnung zu verbreiten.

Mit dem Motto #JetztErstRecht zeigten wir unseren Unterstützern, dass jeder einzelne Schuhkarton zählt und dass ein Maximum an Kreativität benötigt wird, damit „Weihnachten im Schuhkarton“ in 2020 zum wahren Lichtpunkt werden kann. Liebe lässt sich durch ein Virus nicht aufhalten. Und das haben die Spender, Ehrenamtlichen und die Anzahl der beschenkten Kinder am Ende auch bewiesen…

Weihnachten im Schuhkarton Zahl 2020 Aktionsbericht
Aktionsbericht Weihnachten im Schuhkarton Mission Not Impossible Schuhkarton VerteilungAufnahme vor Covid-19 entstanden

Schuhkartonverteilungen inmitten einer Pandemie

Anders, aber mit großer Wirkung

Auch wenn Corona viele Herausforderungen mit sich brachte, fanden unsere Teams in den Empfängerländern rund um den Globus kreative Wege, um Freude und das Evangelium zu verbreiten. Die Schuhkartonverteilungen mögen in diesem Jahr etwas anders ausgesehen haben, aber die Botschaft der Hoffnung wurde genauso kraftvoll geteilt.

Hinweis: Die meisten Bilder, die für diesen Aktionsbericht verwendet wurden, sind vor den Einschränkungen durch Covid-19 aufgenommen worden.

Weißrussland Schuhkartonverteilung Header

Galinas Geschichte

Galina arbeitet in einem Waisenhaus in Brest, Weißrussland. Sie hat miterlebt, wie Ehrenamtliche vorbeikamen, um Schuhkartongeschenke an die Kinder zu verteilen und die Weihnachtsbotschaft zu erzählen. Und sie hat gesehen, wie die Ehrenamtlichen mit den Kindern spielen und so viel Liebe dabei ausstrahlen. „Als ich sie so beobachtet habe, dachte ich mir ‚Wer sind diese Menschen und woher haben sie dieses Leuchten? Warum machen sie das hier?‘ Unsere Jungen und Mädchen waren so glücklich über die Ehrenamtlichen und die Schuhkartongeschenke. Ich bin dankbar für jeden, der bei diesem Projekt mitmacht, denn unsere Kinder erfahren dadurch so viel Liebe. Jedes Geschenk ist ein echter Schatz.“

Zitat Weihnachten im Schuhkarton Schatz Weißrussland

Die Freude einer Mutter

Bei einer Schuhkarton-Verteilung in einem Kindergarten in Weißrussland hörten 31 Kinder die frohe Weihnachtsbotschaft von Gottes Liebe und bekamen ein Geschenk. Eine der Mütter kam am nächsten Tag auf einen Mitarbeiter zu und erzählte ihm, dass sie als Kind selbst einen Schuhkarton bekommen hat. Für sie war es eine unvergessliche Erinnerung ihrer Kindheit – umso dankbarer war sie, dass ihr Kind nun selbst diese einmalige Erfahrung machen konnte.

Einsatz in der Hauptstadt

Ein Mitarbeiter einer lokalen Kirchengemeinde berichtet: „Wir haben eine Schuhkartonverteilung an einer technischen Schule für Kinder mit Behinderungen in Minsk durchgeführt. 35 Kinder jubelten, als sie ihre Geschenke öffneten. Sie haben viel durchgemacht im Leben und oft Ablehnung erfahren. Dank Samaritan’s Purse durften sie unbeschwerte Momente der Freude erleben und ihr Herz öffnen. Unsere Ehrenamtlichen konnten so viel von ihrem kindlichen Glauben und ihrer reinen Liebe lernen.“

Weißrussland Weihnachten im Schuhkarton Verteilung

Eine Puppe für Alexandra

 „Ich heiße Alexandra, bin neun Jahre alt und lebe mit meiner Pflegemutter und vier Geschwistern zusammen in Weißrussland. Meine Schwester hat mich zu einer Weihnachtsfeier in einer Kirchengemeinde eingeladen. Wir haben getanzt und einem Programm zugehört – und dann haben die Menschen dort mir ein Geschenk gegeben. Ich habe vorher noch nie so ein Geschenk bekommen. Als ich es öffnete, sah ich sehr viele schöne Dinge, aber am allermeisten mochte ich meine neue Puppe. Vielen Dank!”

Puppe Ball Weihnachten im Schuhkarton
Moldau Weihnachten im Schuhkarton Aktionsbericht Header

Wenn eine Gebetserhörung Glitzeraugen hat

Kurz vor Weihnachten schrieb Anastacia aus der Republik Moldau in ihr Tagebuch, dass sie sich ein rosa Schweinchen mit Glitzeraugen wünschte. Ihre Mutter erklärte ihr, dass sie nicht sicher sei, ob das Geld reichen würde, um ihrer Tochter das Kuscheltier zu kaufen. Und tatsächlich – Weihnachten ging vorüber und das Geld war nicht da. Aber dann wurde das junge Mädchen von einer Kirchengemeinde zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Gemeinsam mit ihren Geschwistern genoss Anastacia das bunte Programm. Am Ende erhielt jedes Kind einen Schuhkarton. Als sie ihren Karton öffnete, traute sie ihren Augen kaum: Ein rosa Schweinchen sah sie mit großen Glitzeraugen an. Vor Freude fing sie an zu weinen, denn das war alles, was sie sich zu Weihnachten gewünscht hatte.

Ihre Mutter bedankte sich beim „Weihnachten im Schuhkarton“-Team für die wunderschönen Schuhkartons für ihre Kinder. Sie selber hätte sich niemals erträumen können, solche Geschenke für ihre Kinder zu kaufen. Voller Dankbarkeit sagte sie: „Wahrlich, Gott weiß, was wir brauchen und was wir wollen, der Beweis sind die heutigen Schuhkartons“.

Moldau Weihnachten im Schuhkarton Aktionsbericht
Moldau Weihnachten im Schuhkarton rosa Schweinchen Kuscheltier

Zum Herunterladen und Ausdrucken - die Berichte aus Moldau können Sie hier als PDF downloaden:

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Ihre Schuhkartons kommen an!

Weitere Eindrücke aus Osteuropa

Auch wenn wir in diesem Jahr bislang nicht persönlich in die Empfängerländer reisen konnten, um Geschichten und Eindrücke eigenhändig für unsere Unterstützer einzufangen, so erreichen uns doch auch immer wieder wundervolle Rückmeldungen von Empfängerkindern, die sich direkt bei den Päckchenpackern bedanken, so wie es Sofia aus Rumänien und Mya aus der Republik Moldau taten:

Weihnachten im Schuhkarton Antworten Empfängerkinder
Osteuropa Weihnachten im Schuhkarton Rumänien Slowakei

Noch mehr Berichte von Schuhkartonübergaben finden Sie auf unserem Blog:

ZUM BLOG
Weihnachten im Schuhkarton Spielzeug
Südasien Weihnachten im Schuhkarton Aktionsbericht Header

Bis ans Ende der Welt

Wenn man einen Ort als Ende der Welt bezeichnen kann, dann ist es die kleine Insel Enubirr. Sie hat weder einen Flughafen noch Elektrizität und gehört zu den Marshallinseln, welche im Pazifischen Ozean zwischen den Philippinen und Hawaii liegen. Nur ungefähr 1.000 Menschen nennen Enubirr ihr Zuhause. Anfang Dezember 2020 segelte ein vierköpfiges Team von Samaritan's Purse auf die Insel – im Gepäck 30 Versandkartons voll mit Schuhkartongeschenken. In einem dieser Schuhkartons steckte ein Fußball, der eine ganz besondere Geschichte hat…

Lesen Sie jetzt die ganze Geschichte auf unserem Blog:

ZUM BLOG
Weihnachten im Schuhkarton Marshall Inseln Verteilung Pazifik Segelboot
Palau Mädchen Kuscheltier "Weihnachten im Schuhkarton"

Im gesamten Pazifik ist zu erkennen, wie Gott wirkt. Auf Palau wurden zum allerersten Mal Schuhkartons verteilt. Unser Regionalleiter Rengesuul Yobech war überwältigt und tief bewegt von dem, was er erlebte: „Ich möchte allen Menschen, die Schuhkartons gepackt haben, danken“, sagt er. „Sie berühren so viele Leben. Gott vollbringt Großartiges durch Sie.“

In Südasien lebt die Hälfte der rund 7.000 Menschen, die zu bisher unerreichten Volksgruppen in schwer zugänglichen Ländern gehören. Durch die weltweite Aktion „Operation Christmas Child“ konnten 55 dieser Gruppen besucht und die Hoffnungsbotschaft von Gottes bedingungsloser Liebe nahegebracht werden. In einer dieser extrem von Armut geprägten Gemeinschaften, in der die Menschen in zusammengeflickten Hütten leben, hatten die Kinder keine Schuhe und trugen nur Lumpen am Körper. Es gibt keine Schulen, die sie besuchen können. Noch nie in ihrem Leben hatten diese Kinder ein Geschenk bekommen – bis sie ihre Schuhkartons öffneten! „Die Freude in ihren Gesichtern war unglaublich“, sagte einer unserer Verteilpartner. Und viele dieser Kinder waren nicht nur an dem Geschenk, sondern auch dem Evangelium interessiert. Dies öffnete eine weitere Tür, um Menschen auch in dieser Region der Erde von Jesus zu erzählen, denn „denen nichts von ihm verkündigt worden ist, die sollen sehen, und die nichts gehört haben, sollen verstehen.« (Römer 15,21).

 

Die Größte Reise Header Aktionsbericht Weihnachten im Schuhkarton

Die größte Reise

Ein Schuhkarton öffnet Türen

Um Kinder nach einer Schuhkartonverteilung nicht mit einem einmaligen Glücksmoment zurück zu lassen, wurde das Nachfolgeprogramm „Die größte Reise“ entwickelt. Der Glaubenskurs ist ein Angebot, das in zwölf Einheiten zentrale Aspekte des christlichen Glaubens vermittelt. Trotz der Corona-Pandemie konnten 2020 weltweit mehr als drei Millionen Kinder an dem Kurs „Die größte Reise“ teilnehmen – denn unsere Partner in den Empfängerländern fanden kreative Wege, unter Einhaltung der jeweiligen Hygienerichtlinien, den Kontakt zu den Kindern nicht abbrechen zu lassen.

Das Pandemiejahr hat uns allen ganz persönlich gezeigt, wie wichtig sozialer Anschluss ist – jetzt mehr denn je. Durch das Nachfolgeprogramm haben Kirchengemeinden die Möglichkeit, Kinder am Rande der Gesellschaft aufzufangen.

Das erlebte auch Madalina aus Rumänien. Sie ist erst elf, aber sie kümmert sich um ihre jüngeren Geschwister, als wäre sie 20. Sie lebt mit ihren vier Geschwistern, Mutter, Tante und Großeltern in einer beengten Zweiraumwohnung. Platz ist gerade mal für das Nötigste. „Ich habe mich sehr über meinen Schuhkarton gefreut und die Geschenke waren sehr hilfreich“, erzählt Madalina und listet mit einem Strahlen im Gesicht einige der Geschenke auf: Buntstifte, Notizbuch, Kuscheltier, Shampoo und Duschgel, Süßigkeiten und Spielzeug. Nach fünf Jahren ist von den Geschenken allein das Kuschel-Schaf noch erhalten, aber etwas anderes hält immer noch an: Das Geflecht an Beziehungen, das sie in all diesen Jahren gestärkt und aufgefangen hat. Diese Beziehungen waren gewachsen, weil der Pastor der Gemeinde Madalina nach der Schuhkartonverteilung eingeladen hatte, wiederzukommen. Für zwölf Wochen konnte sie das Kinderprogramm „Die größte Reise“ besuchen. Dort hörte sie nicht nur Geschichten über einen Gott, der sich für sie interessiert, sondern sie lernte auch Menschen kennen, die sie genau das spüren lassen: Sie ist geliebt und jederzeit gern gesehen.

Erfahren Sie mehr über Madalinas Geschichte auf unserem Blog:

ZUM BLOG
Rumänien Madalina Familie "Weihnachten im Schuhkarton"
Madalina Rumänien "Weihnachten im Schuhkarton"
Weihnachten im Schuhkarton Verteilungen Moldau

Als im März 2020 viele Menschen in der Republik Moldau ihren Job verloren, begannen einige der „Weihnachten im Schuhkarton“-Ehrenamtlichen Familien zu besuchen, deren Kinder sie durch den Kurs „Die größte Reise“ kennengelernt hatten. „Die Kinder waren so glücklich, als sie uns sahen“, berichtet Ana, eine der ehrenamtlichen Koordinatorinnen. Sie brachten Essenspakete für die Familien, die in den verschiedenen Dörfern besonders zu leiden hatten. Für die Eltern der Kinder waren diese Gesten sehr eindrücklich. „Jetzt sehe ich, was Gottes Liebe bedeutet“, sagte einer der Eltern, die die Christen bis zu jenem Zeitpunkt nur aus den Erzählungen ihrer Kinder kannten. Doch jetzt hatten sie am eigenen Leib erfahren, dass diese Menschen wirklich das Beste für sie wollten. Sie wollten sie beschenken und mit einem Gott bekanntmachen, der uns durch seinen Sohn Jesus Christus in unseren dunkelsten Stunden begegnen möchte.

Kleine und große Wunder waren auch in anderen Teilen der Welt zu sehen:

In Panama wurde der elfjährige Maike kurz nachdem er den Kurs „Die größte Reise“ begann sehr krank und schließlich wurde Krebs im dritten Stadium diagnostiziert. Unbedingt wollte er den Kurs abschließen – und tat dies schließlich von seinem Krankenhausbett aus. Leider verschlechterte sich sein Zustand. Die Ärzte schickten ihn letztlich nach Hause, mit der Erwartung, dass er nur noch wenige Tage zu leben hätte. Sein Kursleiter organisierte kurzerhand eine eigene kleine Abschlussfeier für den Jungen. Bei dieser Feier bat er einen Pastor, der sich ebenfalls für „Operation Christmas Child“ engagiert, für Maikes Heilung zu beten und dafür, dass seine Familie zum Glauben finden würde. Gott erhörte beide Gebete! Heute ist Maike krebsfrei und seine gesamte Familie folgt Jesus nach.

Die größte Reise Kurs Dominikanische RepublikAufnahme vor Covid-19 entstanden
Malawi Weihnachten im Schuhkarton Verteilung Maske

In einem Dorf in Tansania waren die Dorfältesten im vergangenen Jahr aufgebracht, dass Inhalte der Bibel verbreitet wurden und verbrannten sämtliche Kursmaterialien von „Die größte Reise“. Später erlebten sie jedoch, wie viel Segen die Schuhkartongeschenke für die Kinder brachten und erlaubten eine erneute Verteilung von Schuhkartons in 2020. Bei der Veranstaltung hörten die Dorfältesten selbst von Jesus und gaben schließlich ihre überschwängliche Zustimmung für die Aktion. Nun lesen sie sogar selbst die Kursmaterialien!

Jetzt erst Recht Weihnachten im Schuhkarton Aktionsbericht

Jetzt erst recht

Schuhkartons packen in 2020

Mit Lockdowns, Quarantäne und geschlossenen Läden in vielen Ländern der Welt standen wir vor der Frage, ob die Menschen wohl auch in diesem Jahr Schuhkartons packen würden. Wir hätten uns keine Sorgen machen brauchen, denn viele schlossen sich unserem Aufruf an, in dieser herausfordernden Zeit #JetztErstRecht Päckchen voll Freude und Hoffnung auf den Weg zu Kindern zu bringen!

Kirchengemeinden werden kreativ

Viele engagierte Kirchengemeinden veranstalten in jedem Jahr „Weihnachten im Schuhkarton“-Gottesdienste, informieren in der Gemeinde und Nachbarschaft über die Aktion und laden zum gemeinsamen Mitpacken ein. Und einige von ihnen ließen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, einen besonderen Sonntag für die Geschenkaktion zu gestalten – wie die Evangelische Freikirche Neuwied. Peter Fast, Regionalleiter Süd-West für „Weihnachten im Schuhkarton“, und Mirela, die selbst als Kind durch die Aktion in Rumänien beschenkt wurde, waren mit von der Partie. Der Gottesdienst fand komplett im Freien statt und wer wollte, konnte sich auch digital per Live-Stream dazu schalten. Mit vielen kreativen Ideen und einem bewegenden Interview wurde den Zuschauern und Besuchern des Gottesdienstes gezeigt, warum Schuhkartongeschenke so besonders sind und was sie bewirken.

Mirela beim "Weihnachten im Schuhkarton" Gottesdienst

Wie ein Bumerang – Ein Empfängerkind packt mit an

„Was sind das für Kartons?“, fragte Ani und zeigte auf die Boxen. Die junge Frau aus Armenien lebte erst seit ein paar Wochen bei Cornelia Muntschick aus Halle, die bereits seit 2002 Sammelstelle für „Weihnachten im Schuhkarton“ ist. „Ah, das ist Infomaterial für eine Geschenkaktion. Warte, ich zeig es dir.“ Noch bevor die engagierte Sammelstellenleiterin weiter ausholen konnte, hatte sich schon ein Strahlen auf dem Gesicht der 23-Jährigen Ani ausgebreitet, das den ganzen Raum einzunehmen schien. „Das kenn ich, Conny! Davon hab ich selber ein Geschenk bekommen!“

Lesen Sie auf unserem Blog, warum diese Saison der Geschenkaktion für die Sammelstelle nicht nur aufgrund neuer Hygieneregeln anders war:

ZUM BLOG
Ani mit Schwester und Vater Weihnachten im Schuhkarton
Petra Ehrenamt Weihnachten im Schuhkarton

Einfach viel bewirken – Eine Sammelstelle in Aktion

„Dieses Haus wurde vor 60 Jahren für ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ gebaut“, beginnt Petra Klumpp mit der Vorstellung ihrer Sammelstelle. „Ich weiß natürlich, dass die Aktion jetzt erst die 25. Saison feiert, aber dieses Haus hat einfach die perfekten Gegebenheiten für die Geschenkaktion. Und gerade in diesem Jahr fällt uns auf, wie passend es für die derzeitige Situation gebaut wurde: Der Eingangsbereich ist groß genug, dass Pakete abgestellt werden können, ohne zu engen Kontakt zu haben. Es gibt eine Gästetoilette zum Händewaschen und genügend Fenster zum Lüften. Es ist einfach perfekt!“

Ja, perfekt scheint das Haus für die Sammelstelle in Pfinztal zu sein. Doch auch Petra Klumpp scheint genau die richtige Person für ihr Ehrenamt zu sein. Auch in Pandemiezeiten öffnete Petra ihr Herz und Heim für die Geschenkaktion und nahm uns mit auf eine Tour durch ihre Sammelstelle:

ZUM BLOG
Päckchen

Oskar macht's leicht – mit Online-Schuhkartons durch die Pandemie-Saison

Schon in den Jahren zuvor erfreute sich unser Oskar – der Online-Schuhkarton – großer Beliebtheit. In diesem Jahr war das kontaktlose Päckchenpacken so wichtig wie nie: 15.992 Schuhkartons wurden in 2020 per Mausklick auf die Reise zu den Kindern geschickt. Eine Steigerung um 107 Prozent zum letzen Jahr – wow! 450 Päckchen davon spendete der FC Redbull Salzburg, der „Weihnachten im Schuhkarton“ schon zum vierten Mal in Folge unterstützte.

Menschen auf der ganzen Welt wurden kreativ, um Kindern jetzt erst recht ein Zeichen der Hoffnung zu senden:

In Texas, USA, verwandelte die 82-jährige Mary Bird kurzerhand ihr eigenes Haus in eine Schuhkarton-Packstation. Viele meldeten sich für einstündige Schichten an und packten so mit Abstand den ganzen Tag über Schuhkartongeschenke. Während die Freiwilligen packten, besuchte Mary sie an ihren Packtischen und betete für sie – immer mit zwei Metern Abstand. Für viele dieser Menschen war es der einzige soziale Kontakt und einer der wenigen Gründe in der Pandemiezeit vor die Tür zu gehen. Insgesamt wurden über 1.000 Schuhkartons in Marys Zuhause gepackt!

In unserem neusten Samaritan's Purse Büro in Korea war der 11. November ein historischer Tag: Der allererste in Südkorea gepackte Schuhkarton wurde abgegeben! Am Ende waren es fast 3.000 Päckchen, die im ersten Jahr in Südkorea gesammelt wurden.

Ehrenamtliche USA Weihnachten im Schuhkarton Processing
Weihnachtswerkstatt Weihnachten im Schuhkarton Header Aktionsbericht

Weihnachtswerkstatt 2020

"Processing 2.0"

Menschen trotz aller Herausforderung zum Mitpacken zu motivieren war das eine ‒ das andere war, sicherzustellen, dass auch alle Päckchen rechtzeitig durchgesehen und versandfertig gemacht werden konnten. Reise- sowie Beherbergungsverbote und Kontaktbeschränkungen ließen die Weihnachtswerkstatt 2020 zum ständigen Gebetsanliegen in unserem Berliner Büro werden. Ein Hygienekonzept wurde entwickelt, das den Ehrenamtlichen ermöglichte, sich mit Abstand und Sicherheit auch in diesem Jahr zu engagieren. Gemeinsam schafften wir es am Ende mit insgesamt 2.308 Ehrenamtlichen in 3.096 Schichten alle abgegebenen Schuhkartons auf den Weg zu den Kindern zu bringen!

Weihnachtswerkstatt Zitat Daniel Ehrenamt Weihnachten im Schuhkarton
Weihnachtswerkstatt Zitat Konstanze Ehrenamt Weihnachten im Schuhkarton

Auch verschiedenste Unternehmen unterstützten die Weihnachtswerkstatt mit Sachspenden sowohl für die Schuhkartons als auch die Ausstattung der Weihnachtswerkstatt und ermöglichten ihren tatkräftigen Mitarbeitern soziales Engagement in der Arbeitszeit.

Weitere Einblicke in unsere Weihnachtswerkstatt bekommen Sie auf unserem Blog:

ZUM BLOG
Jubiläum Weihnachten im Schuhkarton Aktionsbericht Header

"Weihnachten im Schuhkarton" feiert Jubiläum

25 Jahre Schuhkartons packen im deutschsprachigen Raum

Vor 25 Jahren setzte ein einzelner Artikel in einer christlichen Zeitschrift etwas in Gang, das sich niemand in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Seit Beginn von „Weihnachten im Schuhkarton“ im deutschsprachigen Raum, erlebten 8.989.647 Kinder in „unseren“ Empfängerländern und durch die internationale Aktion „Operation Christmas Child“ weltweit mehr als 186 Millionen Kinder, dass Gottes Liebe spürbar ist und Veränderung schenken kann. Lesen Sie auf unserem Blog mehr zur Geschichte der Geschenkaktion:

ZUM BLOG

25 Jahre gelebte Nächstenliebe

Tausende ehrenamtliche Gebiets- und „Weihnachten im Schuhkarton“-Koordinatoren sind rund um das Jahr damit beschäftigt, die Geschenkaktion bekannt zu machen und Menschen einzuladen, ihre Talente und Kreativität für Kinder einzubringen. Hunderttausende investieren kleine und große Beträge, um Hoffnungsgeschenke auf die Reise zu schicken.

Die Jubiläumssaison inmitten des Corona-Jahres hätte nicht besser ausdrücken können, was „Weihnachten im Schuhkarton“ ausmacht: Gelebte Nächstenliebe. Den Sorgen und der Hoffnungslosigkeit von 2020 begegneten Hunderttausende mit einem „Jetzt erst recht!“-Ruf der Liebe und beschenkten so 396.276 Kinder.

Informationen zu 25 Jahre "Weihnachten im Schuhkarton" können Sie hier als PDF herunterladen und ausdrucken:

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Ehrenamtliche Weihnachten im Schuhkarton
Weihnachten im Schuhkarton Zahlen Daten Fakten Aktionsbericht Header
Zahlen und Fakten von "Weihnachten im Schuhkarton"

"Zahlen, Daten, Fakten" für den deutschsprachigen Raum zum Herunterladen als PDF und Ausdrucken:

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"Zahlen, Daten, Fakten" für die internationale Aktion zum Herunterladen als PDF und Ausdrucken:

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Gesamtpaket Weihnachten im Schuhkarton Header Aktionsbericht

Das Gesamtpaket

Ihre Spende kommt an

Zu jedem Schuhkartongeschenk empfahlen wir auch in dieser Saison eine Spende von 10 € pro beschenktem Kind. Geschenk und Geldspende gemeinsam sind eine Investition, um Mädchen und Jungen unvergessliche Freude zu schenken, Wertschätzung zu vermitteln und Gottes Liebe greifbar zu machen.

Erfahren Sie auf unserem Blog mehr darüber, was Ihre Spende bewirkt:

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Verwendung Spende Weihnachten im Schuhkarton
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Besser zusammen

Ein Team zieht Bilanz

Wir sind dankbar für über neun Millionen Schuhkartons, die in 2020 für Kinder auf der ganzen Welt gepackt, gespendet und durchgesehen wurden und 1,3 Millionen Mädchen und Jungen, die sich für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Viele Kurse, Schulungen, Meetings und Events konnten nicht wie gewohnt und oft nur digital stattfinden und doch brachte diese Saison uns alle näher zusammen, weil wir Lasten teilten und Herausforderungen gemeinsam angingen – und das über Kontinente hinweg.

Nach einer Schuhkartonverteilung in der Ukraine, fasste ein Ehrenamtlicher die „Weihnachten im Schuhkarton“ Saison 2020 treffend zusammen: „So viele Kinder und ihre Eltern wurden gesegnet, hörten Gottes Wort und spürten seine Liebe. Durch die Isolation und ständige Verunsicherung in der Pandemie reagierten die Kinder auf ganz besondere Weise. Die Schuhkartongeschenke waren ein echter Hoffnungsschimmer und brachten Freude, die Dunkelheit und Angst vertrieben.“

Bibelvers Johannes Weihnachten im Schuhkarton Aktionsbericht

2020 überraschte jeden von uns. Aber nicht Gott. Von Anbeginn der Zeit wusste er von COVID-19, den Problemen und Herausforderungen dieses beispiellosen Jahres. Schon immer hatte er 2020 im Blick. Umso wichtiger war es Gott, uns in dieser Zeit nicht alleine zu lassen. Und er nutzte „Weihnachten im Schuhkarton“, um die Botschaft von Gottes Liebe und seinem Sohn jetzt erst recht überall dorthin zu bringen, wo Menschen Hoffnung brauchen – bis an die Enden dieser Welt.

DANKE an alle, die „Weihnachten im Schuhkarton“ 2020

möglich gemacht haben!

Ein "Best of" des digitalen Aktionsberichts 2020 können Sie sich hier als PDF herunterladen und bei Bedarf ausdrucken:

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Päckchen

Anmerkung: Namen von erwähnten Empfängerkindern in unseren Berichterstattungen wurden geändert.